Floh im Ohr

 

.. ."Die neun Absolventen nehmen sich und das Genre gewaltig auf die Schippe (...). Gestik und Mimik werden auf's Köstlichste übertrieben, perfekt sitzen die Pointen. Kurz: Dem Affen wird tonnenweise Zucker gegeben. (...) Klamauk, Klamotte und Knallchargen werden gefeiert - mit Schwung, Spielfreude, teilweise akrobatischer Körperbeherrschung und schauspielerischer Finesse. (...) Fest steht: In der leichten Muse ist diese Abschlussklasse perfekt."

(www.koeln-nachrichten.de)

 

"Am Ende des ersten Aktes ist das Publikum da angekommen, wo die Schauspieler ab Szene eins waren: gut gelaunt, aufgekratzt, begierig nach dem Fortlauf der Geschichte."

(Kölner Stadt Anzeiger)

Othello

"(...). Als schreiender Kontrast zu den Originalübersetzungen Shakespeares führen Feridun Zaimoglus und Günther Senkels Adaption zum selbstdeklarierenden Tod durch Sprachvergiftung (...). Emanuel Fleischhacker in einer Doppelbesetzung als Cassio/Rodrigo beschwört mit seinem Spiel mitunter den Wahnsinn hervor (...). Die morbide Coolness Emilias, gespielt von Viktoria Klimmeck, sticht ebenfalls hervor."

(Kölner Wochenspiegel)

 

""Männer, sie sind alle nur Mägen und wir ihre leckeren Bissen. Sie stopfen uns rein und kotzen uns wieder aus." Emilias Analyse des Geschlechterverhältnisses klingt ebenso schnoddrig wie ernüchtert. Trotzig und kettenrauchend wiegt sich Jagos Frau in den Hüften, während Desdemona grimmig nickt. (...) Die Frauenfiguren agieren hier selbstbewusst, wirken aber auch - mit High Heels und stark geschminkten Gesichten im Hinterraum unter einem Pelzmantel auf ihren Einsatz wartend - wie kaltschnäuzige Huren, zu denen sie diese Machogesellschaft degradiert. (...) Sehr souverän geht das Ensemble mit dem Text um (...) 

(Kölner Stadt-Anzeiger)

 

"(...). Brilliant spielen alle, etwa Viktoria Klimmeck, als gelangweilte, kettenrauchende Desdemona-Freundin Emilia, die sich bräsig mit aller Frauenfeindlichkeit abgefunden hat. (...) Was im "Theater der Keller" zunächst beginnt wie ein (...) Wettstreit von Karrikaturen, gewinnt zusehends an Tiefe und wird zur Bestandsaufnahme einer verdummten und verrohten Welt."

(akt29)

 

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© Viktoria Klimmeck